SPD-Ortsverein Tuttlingen

Über 70 Jahre dabei - SPD würdigt Elfriede Fleck

Partei

Von rechts nach links: Georg Sattler (SPD-Kreisvorsitzender), Stephanie Bernickel (Juso-Landesvorsitzende), Elfriede Fleck, Leni Breymaier MdB (SPD-Landesvorsitzende), Mathias Schwarz (Stellv. SPD-Ortsvereinsvorsitzender), Hellmut Dinkelaker (Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion)

Beim SPD-Europa-Parteitag am Samstag in der Tuttlinger Stadthalle konnte man viele junge Gesichter sehen - Jusos, die wuselig Anträge und Gegenanträge entwarfen, Laptop, Handy und Stimmkarte gleichzeitig bedienten. Unter den Gästen saß aber auch eine 94 Jahre alte Sozialdemokratin, 1946 der SPD beigetreten zum frühest möglichen Zeitpunkt, als die SPD wieder erlaubt war: Elfriede Fleck aus Tuttlingen. Was sie und ihre Generation an Aufbauarbeit für die junge Demokratie geleistet haben, sei die Grundlage für das, was die Enkel- und Urenkelgeneration heute lebendig halten, aber zunehmend auch verteidigen müsse, so SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier in ihrer Würdigung. Als Frau der ersten Stunde zusammen mit ihrem Mann Manfred, der viele Jahre Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat war und mit ihrem Schwiegervater Fritz Fleck, erster Nachkriegsbürgermeister in Tuttlingen und Gewerkschafts-Präsident, hat sie die ersten Jahrzehnte der westdeutschen Demokratie in Tuttlingen mitgeprägt. Dafür wurde sie vom Ortsverein mit der goldenen Ehrennadel geehrt.